Zeunerstrasse, 09117 Chemnitz, Telefon: (0371) 855548

| impressum | kontakt | sponsoring | downloads | tv-wetter | gästebuch | home |

   
   
   


Schläger-ABC

zurück
Homepage

Welcher Schläger ist für mich der Beste?

Dabei spielen Parameter wie Gewicht, Balance, Schlägerkopfgröße, Länge und Zahl der Saiten eine Rolle. Diese einzelnen Parameter haben entscheidende Auswirkungen auf die Eigenschaften eines Schlägers.

Schlägerkopfgröße:

Treffpunkt für den Ball sollte möglichst nah in der Mitte der Schlagfläche liegen. Der Schläger gibt dort mit seinen Saiten mehr nach, so dass die Beschleunigung des Balls optimal ist. Pauschal lässt sich sagen, je größer der Schlägerkopf, desto mehr Energie bekommt der Ball und dem entsprechend mehr Beschleunigung. Leider verliert der Spieler mit wachsender Ballbeschleunigung auch die Kontrolle über diesen.

Profilhöhe:

Ähnliches ist mit der Profilhöhe in Zusammenhang zu bringen. Weniger geübte Spieler sollten einen breiteren Rahmen bevorzugen, bessere dagegen einen breiteren. Mit einem Test sollte jeder Spieler probieren, wo für ihn das individuelle Gefühl am Besten ist.

Zahl der Längssaiten:

Die überwiegende Mehrheit der Schläger ist mit 16 oder 18 Saiten bespannt. Wenige Ausnahmen sind nur mit 14 Längssaiten versehen.
Je weniger Längssaiten, desto größer der Abstand. Einerseits sollte der Ball dadurch ein wenig mehr Fahrt aufnehmen, andererseits lässt sich dadurch auch mehr Spin einbringen. Voraussetzung ist natürlich, dass man den Topspinschlag auch einigermaßen beherrscht. Wer also den klassischen geraden Ball schlägt sollte daher einen engeren Saitenabstand bevorzugen.  

Schlägerlänge:

Je länger der Schläger, je länger der Schlaghebel. Natürlich verändert sich dabei auch der Treffpunkt. Viele Spieler empfinden  den größeren Abstand angenehmer. Für einen normalen Durchschnittsspieler sollte die Länge des Schlägers keine gravierende Rolle spielen, da mit der größeren Länge leider auch die Kontrolle abnimmt.

Gewicht und Balance:

Je mehr Gewicht, je mehr Power liegt hinter dem Schlag. Jeder sollte sich überlegen, wie weit er mit dem Gewicht seines Schlägers gehen kann. Hier hilft auch wieder nur ausprobieren.
Bei der Kombination aus Gewicht und Balance spricht man vom Swingweight. So sollte ein Schläger eine gute Masseverteilung zwischen Griff und Schlägerkopf haben. Es versteht wohl jeder, dass bei mehr Gewicht im Griff, diese im Schlägerkopf fehlt und dadurch beim Schlagen die erforderliche Beschleunigung des Balls leidet. Je sicherer Sie beim Spielen sind, desto mehr Schlägergewicht können sie sich zutrauen und damit gleichermaßen ein höheres Swingweight.

Bei der Auswahl eines Schlägers sollte man sich auf jeden Fall beraten lassen. Ein Gespräch mit erfahrenen Spielern kann nur von Nutzen sein. Alle guten Ratschläge sind aber nichts gegen ein ausgiebiges persönliches Ausprobieren. Jeder gute Fachhandel macht einen Test möglich und hat dafür Schlägermaterial zur Verfügung.

Auch beim Tennisschläger gilt:

„Teuer ist nicht immer gleich gut.“

zurück
Homepage
   
Copyright © 2010 - by TV-Siegmar e.V. •  tv-siegmar@web.de •